Auslegung von Inselsystemen

Als Inselsysteme werden Energiesysteme bezeichnet, welche über keinen Netzanschluss verfügen. Der Verzicht auf einen Netzanschluss hat meist diverse Gründe. 

Bei Berghütten liegt dies an deren Abgelegenheit und dem ansonsten nötigen finanziellen und energetischen Aufwand einen Netzanschluss zu erstellen, zu warten und zu betreiben. 

Mobile Anwendungen müssen aufgrund ihrer Mobilität, auf einen Netzanschluss verzichten. Oberleitungen, wie sie auf Bahnstrecken Verwendung finden, sind aufwändig und kostenintensiv in der Erstellung und Betrieb. 


Eine 100%ig Energieversorgung solcher Systeme, wird allgemein durch Überdimensionierung der Energieerzeuger und -Speicher sichergestellt. Große Solarflächen in Kombination mit ebenso großem Energiespeicher, verursachen bereits bei deren Erstellung, einen entsprechenden CO 2   Fußabdruck und Kosten. Eine solche Überdimensionierung ist besonders bei Inselsystemen nachteilig, da Überschüsse durch die Netz-Ungebundenheit dieser Systeme nicht ins Netz eingespeist werden können. Eine finanzielle Amortisation gelingt aus diesem Grund ebenso wenig wie eine positive CO 2  Bilanz. 


Es gilt also, den CO 2 -Rucksack und die Kosten bereits bei der Erstellung klein zu halten. Eine allzeitige Energieversorgungssicherheit (100% Energieautarkie) bedarf bei der Auslegung derartiger Inselsysteme erweiterter Überlegungen. Dies kann beispielsweise durch Diversifizierung der Energieerzeuger (Solar, Wind, Wasser) geschehen. Bei zeitweisem Ausbleiben der dafür notwendigen Elemente Licht, Wind und Wasser liegt es jedoch einzig und allein am Energiespeicher im System, ob eine Versorgungssicherheit gelingt. Um den Energiespeicher/ die Batterie ebenso auf ein vernünftiges Maß (Kosten/CO 2 ) reduzieren zu können, sind zwangsläufig Fall-Back (Not-) Lösungen mit einzuplanen. 


Ein zuschaltbarer Energieerzeuger, welcher zwar selbst CO 2  emittiert aber nur bei Notwendigkeit den Betrieb automatisch aufnimmt und einstellt, hilft den initialen CO 2 -Rucksack klein zu halten. MEBREX bietet derartige Geräte bereits in tragbarer Ausführung an. Diese verfügen über eine Steuerung zum automatischen Betrieb und stellen damit eine 100% Autarkie sicher. Weiters schützen sie die auf ein Optimum reduzierte Batterie im System zuverlässig vor Schäden durch Tiefentladung. 



Stromversorgung für Almhütten und dezentrale Gebäude (Inselsysteme)


Anschluss ans Stromnetz nicht leistbar?

Mebrex schlägt eine Lösung vor, welche die Vorteile der derzeit zur Verfügung stehenden Systeme kombiniert (Abb. 1) und die meisten Nachteile vermeidet. 

Das System besteht aus Sonnenkollektoren  in Kombination mit einer kleineren Batterie und einem kleinen aber sehr speziellen, patentierten Mebrex Generator. 


Mebrex erweitert das System um seinen patentierten Generator, der viel kleiner  ausfällt und nur betrieben wird, um zu verhindern, dass die Batterie leer wird. Daher muss kein kostspieliger Schwarzstartgenerator verwendet werden. Das alles wird vollautomatisch durchgeführt (Auto- Start-Stopp)!


Neben der Einsparung von Gesamtinstallationskosten aufgrund der kleineren Batterie und einer geringeren Anzahl von Solarmodulen, kann bereits während der Installation ein geringerer CO2-Fußabdruck archiviert und Kosten gespart werden. Zusätzliches CO2 wird in geringen Maß nur bei längerem Stromausfall freigesetzt.


Vorteil:

Beste Lösung für ein grünes Image durch Nutzung erneuerbarer Energie (im Bereich des Möglichen und nicht des Nötigen)

Sichtbarkeit dieser akzeptablen Lösung ist gegeben 

Geringste Errichtungskosten durch kleinere Einzelkomponenten 

Skalierbar für unterschiedliche Anwendungsgrößen

CO2-frei bei kurzen Stromausfällen

Bei langem Stromausfall ist der Generatorbetrieb auf ein notwendiges Minimum reduziert (Start- Stopp Automatik)

Betrieb mit Niedrig-CO2-Kraftstoffen (E-Fuels) in Entwicklung

 

Abb. 1